Hubgerüst

Das Hubgerüst dient der Vertikalbewegung von Lastaufnahmemittel und Last. Es ist hydraulisch angetrieben und besteht entweder nur aus einem feststehenden Außenmast oder aus dem Außenmast sowie einem oder mehreren teleskopierbaren Innenmasten, in denen der vertikal bewegliche Lastschlitten rollengeführt läuft. Um die Lastaufnahme und -abgabe zu erleichtern, erfolgt ein Kippen des Hubgerüstes durch den hydraulisch arbeitenden (doppelwirkenden) Neigzylinder um 3° nach vorne. Ein Rückwärtsneigen um 8° bis 10° soll ein Abrutschen der Last —insbesondere bei Kurvenfahrten und beim Befahren von Gefällestrecken — verhindern. Der Drehpunkt des Hubgerüstes liegt in der Regel in der Höhe der Radachse.

Nach der Bauform der Hubgerüste ist zu unterscheiden in:

  • Einfachhubgerüst
  • Zweifachteleskop-Hubgerüst
  • Dreifachteleskop-Hubgerüst (Hubhöhen bis zu 9m)

Neben der Gabel als Lastträger mit den beiden Gabelzinken zum Aufnehmen, Tragen und Absetzen der Last, gibt es eine Vielzahl anderer Anbaugeräte. (z.B. Rollenkammer, Chargiergerät, Holzgreifer, Schrottgreifer, Montagebühne) Sie ergänzen und erweitern den standardmäßigen Einsatzbereich der Stapler. So können damit auch nicht unterfahrbare Ladeeinheiten, wie z.B. Kisten, Ballen oder Schüttgut transportiert werden. Zu unterscheiden sind Anbaugeräte, die an dem Lastschlitten des Staplers befestigt werden und Vorrichtungen, die von der Gabel des Staplers über Gabelaufsteckschuhe oder Gabeltaschen aufgenommen werden. Anbaugeräte und Vorrichtungen können ohne oder mit hydraulischem Antrieb aufgebaut sein. Unterteilt und gegliedert werden Anbaugeräte nach verschiedenen Kriterien.

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