Standsicherheit

Standsicherheitsbestimmungen

Stapler müssen den Standsicherheitsbestimmungen entsprechen. Die Standsicherheit ist ein Maß gegen das Kippen des Staplers. Sie ist vorhanden, wenn die Summe der Standmomente größer ist als die Summe der Kippmomente, bezogen auf den Kipppunkt bzw. Kippachse. Die Vierradbauweise eines Staplers ist gekennzeichnet durch eine starre Vorderachse mit den Antriebsrädern und eine lenkbare Hinterachse, die pendelnd in der Mitte der Fahrzeuglängsachse aufgehängt ist. Dadurch ist die Vierradbauweise ein statisch bestimmtes System. Aufhängung und Federung der Achse beeinflussen die Standsicherheit des Staplers. Das Standdreieck des Staplers ergibt sich aus der Achsaufhängung und den Antriebsrädern.

Die Dreiradbauweise hat zwei starr aufgehängte Vorderräder und ein gelenktes, oft auch angetriebenes Hinterrad. Sie ergibt zusammen ein statisch bestimmtes System. Die Verbindungen der Radaufstandsflächen entsprechen den Kippachsen. Abhängig ist die Standsicherheit eines Staplers von der Größe und der Lage des Eigengewichtes und des Lastgewichtes, der Spurweite, dem Radstand, der Verformung des Reifens, der Hubge-rüstform, den Bodenverhältnissen usw. Nachgeprüft wird die Standsicherheit des Staplers durch die Standsicherheitsversuche, beschrieben und festgelegt in den Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft Nr. 89/240 IEWG, die auf den FEM - Empfehlungen 4001 bis 4001 m und auf der DIN 15138 aufbauen.

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